erleben, staunen, begreifen

Wahrnehmung zum Anfassen


Das Thema 2019

Foto: turmdersinne

 

turmdersinne-Symposium 2019, 11.-13. Oktober in Fürth, zum Thema:

Bessere Menschen? Technische und ethische Fragen in der transhumanistischen Zukunft

Die Frage danach, wie sich die Menschheit als Ganzes und der Mensch als Einzelnes in der Zukunft entwickeln wird, ist so alt wie die Menschheit selbst. Unzählige utopische oder auch dystopische Zukunftsvisionen lassen sich in Wissenschaft, Literatur und Film finden – ganz einprägsam natürlich in Science-Fiction Visionen über Cyborgs, Androide oder dem Zusammenleben mit Künstlicher Intelligenz (man denke nur an die „Terminator“-Reihe oder den 2014 erschienenen Film „Ex Machina“).

Während diese Visionen bei dem einen Euphorie auslösen, führen sie bei dem anderen zu eher gemischten Gefühlen. In einer transhumanistischen Zukunftsvision stünde eine Verschmelzung von Mensch und Technologie bevor – die biologischen Grenzen des Menschen können unter anderem durch den Einsatz von (Gehirn-)Implantaten, Biohacking und Gentechnik, durch künstliche Intelligenz, aber auch durch die Einnahme von Psychostimulanzien überwunden werden. Auf der anderen Seite hält die Wissenschaft schon jetzt vielfältige Chancen bereit, vor allem im Bereich der neuroregenerativen Medizin: Neurotechnik, die in Rehabilitation und in der bioelektronischen Medizin dafür sorgt, dass dem Menschen durch intelligente Prothesen fehlende Gliedmaßen ersetzt werden oder durch Implantate das Hören und Sehen ermöglicht wird.

Alle Zukunftsvorstellungen haben gemeinsam, dass sie nicht alleine kommen, sondern eine Reihe ethischer Fragen mit sich bringen: Welche gesellschaftlichen Herausforderungen stehen uns angesichts dem voranschreitenden Einsatz von Robotern bevor? Wie lässt sich unsere biotechnische Zukunft ethisch gestalten – besonders in Anbetracht von Gentechnik und Biohacking?

Um diese vielfältigen Fragestellungen beantworten zu können, sind die Wissenschaften gefragt. Medizin und Neurowissenschaft untersuchen das heute und zukünftig Mögliche im Bereich der Neurotechnik, der Prothetik oder der Körperimplantate; Philosophie, Psychologie, Kultur- und Sozialwissenschaften geben einen Einblick in die Möglichkeiten der Symbiose von Mensch und Maschine und befassen sich mit den sozialen, ethischen und politischen Implikationen, die der Technologisierung des Menschen in der transhumanistischen Zukunft beiwohnen.

Fachleute aus all diesen Gebieten treffen sich beim turmdersinne-Symposium vom 11. bis 13. Oktober 2019 in Fürth. Ein ganzes Wochenende lang tauschen sie aktuelle Erkenntnisse aus und begeben sich dabei in den Dialog mit der Öffentlichkeit.

Seien auch Sie dabei und diskutieren Sie mit!

Zur Anmeldung.

 

Das Symposium turmdersinne

Die Symposiumsreihe der turmdersinne gGmbH existiert bereits seit 1998. Es zieht sowohl Fachleute als auch interessierte Laien an und verzeichnet seit dem ersten Event ein kontinuierliches Wachstum. Mit Themen wie „Verantwortung als Illusion?“, „Gehirne zwischen Liebe und Krieg“ und „Was treibt uns an?“ schafft es das Symposium immer wieder, aktuelle Diskurse aufzugreifen und nachhaltig und wissenschaftlich zu beleuchten.

Das Symposium turmdersinne ist in Bayern als Fortbildungsveranstaltung anerkannt. Weitere Informationen finden Sie im Portal Fortbildungen in bayerischen Schulen.


Medienpartner:    
   
Kooperationspartner:    
 

Diese Seite teilen

Museumswebsite gefördert durch:

Landesstelle für die nichtstaatlichen Mussen in Bayern
Bayerische Sparkassenstiftung
Einwilligung zur Nutzung. Diese Website verwendet Matomo Web-Statistik und Videos von YouTube.
Ihre Einwilligung in deren Nutzung ist freiwillig und kann jederzeit widerrufen werden.
Eine einfache Widerrufsmöglichkeit sowie weitere Informationen finden Sie in unserer Datenschutzerklärung.
Ablehnen Akzeptieren